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Alle Vorlagen hier sind selbst gezeichnet und für den privaten Gebrauch kostenlos. Kein Download-Formular, keine Anmeldung. Jede Datei ist ein A4-PDF mit dem Motiv, der Schwierigkeit und der Kurzanleitung auf demselben Blatt.
So funktioniert die Vorlage: Schwarze Flächen werden herausgeschnitten, weiße bleiben stehen. Deshalb bestehen die Motive aus Flächen und nicht aus dünnen Linien — was zu schmal ist, bricht beim Schnitzen weg.
Einfach — geht mit Kindern ab etwa 10



Drei große Formen, keine schmalen Stege — das sind die Vorlagen, bei denen auch der erste Versuch gelingt.
Mittel — eine ruhige halbe Stunde
Schwer — dafür braucht ihr Zeit und ein gutes Sägemesser




So kommt die Vorlage auf den Kürbis
- Auf 100 % ausdrucken. Nicht „an Seite anpassen" — sonst passt die Größe nicht zu dem, was ihr euch überlegt habt.
- Passt die Vorlage? Das Blatt an den Kürbis halten. Ist er kleiner als die Zeichnung, im Druckdialog auf 80 oder 70 % verkleinern.
- Fixieren. Vorlage mit Klebeband an mehreren Stellen ankleben. Bei stark gewölbten Kürbissen den Papierrand sternförmig einschneiden — dann legt er sich an.
- Durchstechen. Mit einem Schaschlikspieß die Konturen im Abstand von etwa 3 mm durchstechen. Nicht durchschneiden — nur punktieren.
- Papier abziehen. Die Löcher bleiben als sichtbare Punktlinie zurück.
- Sägen, nicht drücken. Kleine Formen zuerst, große zuletzt. Fertige Stücke von innen nach außen herausdrücken.
Die vollständige Anleitung inklusive Werkzeug und Altersgrenzen steht unter Kürbis schnitzen. Und weil die Vorlage nur so gut ist wie der Kürbis darunter: Große, gleichmäßig gewölbte Exemplare mit fester Schale tragen feine Motive am besten — in den USA sucht man sie sich selbst auf dem Pumpkin Patch aus.
Zwei Dinge, an denen es scheitert
- Zu dünne Stege. Zwischen zwei Ausschnitten sollten mindestens 8–10 mm stehen bleiben. Die Vorlagen hier halten das ein — wer eigene Motive zeichnet, sollte es prüfen.
- Inseln. Ein Stück, das rundum von Schnittfläche umgeben ist, hat keine Verbindung zum Kürbis und fällt heraus. Deshalb hat die Eule hier keine Pupillen und der Totenkopf Zähne, die Ober- und Unterkiefer verbinden. Wer eine Pupille will, muss eine Brücke stehen lassen.
Und danach: Kürbis haltbar machen — sonst ist die Arbeit in drei Tagen dahin.
Eigene Vorlage zeichnen
Wer ein eigenes Motiv will, arbeitet am besten in zwei Tönen: Ein Stift für „kommt raus", ein anderer für „bleibt stehen". Erst wenn die Zeichnung in diesen zwei Tönen funktioniert, funktioniert sie auch am Kürbis.
Faustregeln: große Flächen wirken aus der Entfernung besser als feine Details — eine Kürbislaterne wird abends aus fünf Metern gesehen, nicht aus dreißig Zentimetern. Und je weniger einzelne Schnitte, desto stabiler bleibt der Kürbis.
Häufige Fragen
Sind die Schnitzvorlagen wirklich kostenlos?
Ja. Alle zehn PDFs sind ohne Anmeldung, ohne E-Mail-Adresse und ohne Wasserzeichen herunterladbar und für den privaten Gebrauch frei nutzbar.
In welcher Größe muss ich die Vorlage ausdrucken?
Auf A4 bei 100 %. Für kleinere Kürbisse im Druckdialog auf 70–80 % verkleinern, das Motiv bleibt dabei schnitzbar.
Wie übertrage ich die Vorlage auf den Kürbis?
Aufkleben und die Konturen mit einem Schaschlikspieß im Abstand von etwa 3 mm durchstechen. Nach dem Abziehen des Papiers bleiben die Punkte als Linie sichtbar.
Welche Vorlage eignet sich für Kinder?
Die drei einfachen Motive — Klassisches Gesicht, Freundlicher Kürbis und Böser Blick. Sie bestehen aus großen Formen ohne schmale Stege. Geschnitten wird trotzdem ab etwa zehn Jahren und nur mit Erwachsenem daneben.
Warum hat die Eule keine Pupillen?
Weil eine Pupille mitten im ausgeschnittenen Auge rundum von Schnittfläche umgeben wäre — sie hätte keine Verbindung zum Kürbis und würde herausfallen.



