Halloween Geschichte und Bräuche Rezepte

Halloween Bräuche

Halloween wird in der Nacht gefeiert, in der Samhain ist. Samhain ist einer der vier großen keltischen Feiertage und wird schon seit mehr als 2000 Jahre gefeiert. Zu Samhain wurde der Winter begrüßt, das geschah auch mit großen Feuern.

Zu Samhain, so glaubte man, wanderten außerdem die Seelen der in dem Jahr Verstorbenen in das Land der Toten. Mit einem Feuer wollte man den Toten den Weg weisen, sie dienten aber auch dazu, böse Geister abzuschrecken. Man glaubte aber auch, dass die Toten in der Nacht des 31. Oktobers die Welt der Lebenden besuchten. Als Geister kamen sie in ihre alten Häuser zurück und suchten dort Wärme und Freundschaft. Die Geister, die kein Heim mehr hatten, wanderten dann in der Nacht zu Samhain umher und erschreckten die Lebenden.

Heute verkleidet man sich zu Halloween, um mit möglichst grusligen Verkleidungen böse Geister abzuschrecken.

Halloween am 31. Oktober ist also ein uraltes Fest der Geister.

Den Namen Halloween hat dieses Fest von All Hallows NIght, der englischen Bezeichnung für den Vorabend vor Allerheiligen.

Halloween als populäres Fest

Äußerst populär war Halloween schon immer in den USA. Hier verkleiden sich vor allem die Kinder, sie ziehen am Vorabend des 1. Novembers umher und wollen Süßigkeiten. Ansonsten drohen Streiche. Halloween-Partys vor allem für Erwachsene gab es in den USA schon in den 1920er und 1930er Jahren. Mit dem 2. Weltkrieg schlief diese Tradition dann erst einmal ein. Erst in den 1960er Jahren lebte dann die US-amerikanische Halloween-Tradition wieder auf. Allerdings nun als Fest der verkleideten Kinder. Wobei diese vor allem als Fernsehfiguren verkleidet wurden. Mit den 1970er Jahren gewann Halloween wieder zunehmend an Bedeutung und heute ist es gerade in den USA sehr beliebt. Zu Halloween wird fast so viel dekoriert wie zu Weihnachten.